Sag-Hallo-Kreuzfahrtakademie

Ein einfaches Hallo kann tausend Dinge bewegen

Klingt wie ein typischer “feel-good” Spruch? Ist aber wahr.

In der Schifffahrt wird es täglich gelebt: einfache, freundliche Umgangsformen mit jedem den man so trifft. Ob es nun ein kurzes Hallo ist, während man den Flur entlang zur Kantine hetzt oder ein “Guten Morgen” beim Begrüßen der Gäste im Speisesaal. Das geht auf so engem Lebens- und Arbeitsraum auch gar nicht anders. Bei einer gerade einmal 800er Besatzung lief ich regelmäßig meinen Crewmitgliedern über den Weg und kam nicht umhin, den Menschen hinter dem Namensschild einmal kennenzulernen.

Doch ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich nach jedem Vertrag in mein kleines Dorf zurückkehrte und dort das “Hallo” weiterlebte. Das hat von einem erwiderten Lächeln bis hin zu verdutzten Blicken alle möglichen Reaktion erzeugt.

Seit wann ist eine höfliche Begrüßung so aus der Mode gekommen?

In einer Zeit, in der jeder dem nächsten Meeting nachrennt, zwischendurch noch schnell ein Telefonat einschiebt, ach und nicht vergessen auf dem Heimweg noch Milch einkauft, da gehen kleine Dinge wie ein “Hallo” einfach unter. Die Menschen um uns herum werden zu einer amorphen Masse, im schlimmsten Fall zu einem Hindernis.

Dabei macht so eine kleine Geste sehr viel mit uns, das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Eine Verhaltensstudie zeigte zum Beispiel, dass Lachen tatsächlich ansteckend sein kann und Mitarbeiter, die viel Lächeln für zufriedenere Kunden sorgen.In der Serviceindustrie ist uns das auch bewusst. Ein Gast oder Kunde, der zur Tür herein kommt wird natürlich mit einem Lächeln und einem freundlichen Wort begrüßt. “Das ist doch ganz normal” – denkst Du jetzt vielleicht.

Doch auch für Mitarbeiter untereinander macht eine kleine Begrüßung einen großen Unterschied

Einige Universität haben bereits Kampagnen gestartet um das “Hallo” wieder attraktiv zu machen. Überall auf dem Campus finden die Studenten kleine Reminder, nicht auf den Boden zu starren, sondern ihr Gegenüber zu begrüßen. Damit soll die Gemeinschaft wieder stärker zusammen wachsen und die mentale Gesundheit des Einzelnen unterstützt werden.

Stell Dir einfach mal vor, Du gehst von Deinem Schreibtisch zum Konferenzraum. Anstatt unterwegs durch Dein Smartphone zu scrollen, läufst Du (aufrecht!) den Gang entlang und begrüßt jeden Kollegen, der an Dir vorbeikommt, mit einem Lächeln und einem kurzen “Hallo”.  Mit Sicherheit bekommst Du ein Lächeln zurück, vielleicht ergibt sich sogar ein kleines Gespräch mit dem neuen Kollegen aus der anderen Abteilung. Man verabredet sich zu einem Feierabend-Drink…

Du musst auch gar nicht in bester Laune sein, um zu Lächeln. Manchmal sorgt diese einfache Geste des Mundwinkel-nach-oben-ziehens schon dafür, dass Du dich besser fühlst.

In dieser Pandemie haben wir vor allem eins gelernt – zwischenmenschliche Beziehungen sind wichtig für unser Seelenheil.

Also probier’ s doch einfach mal aus:

Sag Hallo!

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